3D-Druck | Wissen

Museumsbesuche mit Hilfe von 3D-Technologie fühlbar machen

Mit 3D-gedruckten Repliken von Kunstgegenständen, wird für Menschen mit einer Sehbehinderung und Blinde, ein fühlbarer Museumsbesuch geschaffen. Die Firmen  3DZ  und Artec haben begonnen, Ausstellungsstücke aus Museen zu digitalisieren und mit dem 3D-Druck die Originale mit Hilfe von ähnlichen Materialien nachzubilden.

Museumsbesuche mit Hilfe von 3D-Technologie fühlbar machen

Objekte für 3D-Scan. Quelle: http://www.artec3d.com/de/news/tactile-museum-exhibits

Kunstgegenstand für 3D-Scann, Quelle:www.artec3d.com

Bei einem Museums- oder Galeriebesuch sind die Kunstgegenstände Aufgrund ihrer Empfindlichkeit nur beschränkt zu erreichen. Für Menschen mit einer Sehbehinderung oder Blinde ist wegen des Prinzips, „Nur gucken, nicht anfassen“ ein solcher Besuch weniger attraktiv. 

Das Unternehmen 3DZ hat mit dem 3D-Scanner Eva von Artec begonnen, Relikte aus zwei  staatlichen Museen in Italien in 3D zu digitalisieren. Die erstellten 3D-Modelle mit Eva werden mit dem 3D-Druck repliziert. Dies geschieht möglichst mit  gleichkommenden Materialien des Originalstücks, zum Beispiel Keramik, Marmor und Bronze.  So kann sehbehinderten Menschen ermöglicht werden, die Gestalt und die Struktur des historischen Ausstellungsstücks zu erfühlen.

Kunstgegenstand für 3D-Scann, Quelle:www.artec3d.com

Kunstgegenstand für 3D-Scann, Quelle:www.artec3d.com
Eines der Kunstgegenstände, die mit Hilfe des 3D-Scanners digitalisiert wurden. 

In diesem YouTube-Video wird Ihnen kurz gezeigt, wie es geht.

Museumsbesuche mit Hilfe von 3D-Technologie fühlbar machen
  • Derzeit 0 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Bewertung: 0/5 (0 Stimmen gezählt)

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Sie haben bereits diese Seite bewertet, sie können nur eine Stimme abgeben!

Your rating has been changed, thanks for rating!

Log in or create a user account to rate this page.

Verwandter Inhalt

article